Wallpaper  |  Strukturen  |  Zubehör

  Hilfe  |  Impressum  |  Home  

Handylogos  |  CD Cover  |  Grafik Kurs  |  Berühmte Galerien  |  Online Spiele  |  Banner  

Kurs 3 - Grafiktypen

Es gibt viele verschiedene Grafikprogramme auf dem Markt mit verwirrend viel Funktionen, Versprechungen und Formaten.

Manche Hersteller bieten je nach Aufgabe unterschiedliche Programme an und andere schnüren aus einzelnen Programmen sogenannte "Grafikpakete". Immer wieder hört man von Bitmap-Programmen oder Vektorprogrammen. Was soll das?

In der Bildbearbeitung unterscheidet man prinzipiell zwischen zwei verschiedenen Arten von Grafikprogrammen. Es gibt Mal- und Zeichenprogramme.

1. Malprogramme (Bitmap-Formate)

Mit diesen Programmen werden vor allem Fotos bearbeitet und retuschiert. Mit verschiedenen "Malwerkzeugen" können Farben und Bildpunkte verändert werden. Man kann unscharfe Bilder verbessern, rote Augen korrigieren oder Bildmontagen herstellen.

Wichtige Programme sind:
Adobe Photoshop, Ulead PhotoImage, PaintShop Pro und Corel Photopaint.

Ein Bitmap-Bild besteht aus einzelnen Pixel.
Die Bilder werden im sogenannten Bitmap-Format abgespeichert. Dabei wird ein Bild in voneinander unabhängige Einzelpunkte aufgelöst. Wie auf einem Schachbrett enthält dann jedes Feld (Pixel) Informationen über Ort, Helligkeit und Farbe.

Dieser Aufwand hat auch zwei große Nachteile. Das Bitmap-Format ist nicht auflösungsunabhängig. Eine Bildvergrößerung verschlechtert deutlich die Bildqualität.

Bitmap-Bilder sind je nach Format sehr groß. 2-20 MB für ein Foto sind ganz normal.

Wichtige Formate sind BMP, GIF, JPG, PNG, PSD, TIF.

Fast alle Bilder im Internet sind Bitmap-Grafiken. Man benutzt aber nur Formate mit der Möglichkeit der Datenkompression (JPG, GIF, PNG).

2. Zeichenprogramme (Vektor-Formate)

Mit diesen Programmen werden technische Zeichnungen und plakative Grafiken erstellt und bearbeitet. Schwerpunkte sind dabei eine hohe Zeichengenauigkeit und der komfortable Umgang mit geometrischen Grundformen.

Wichtige Programme sind:
AutoCAD, Adobe Illustrator, Macromedia Freehand und Corel Draw.

Die Vektorgrafik besteht aus Umriss und Füllung.
Die Bilder werden im sogenannten Vektor-Format abgespeichert. Dabei werden alle im Bild vorkommenden Formen nur als mathematische Formeln gespeichert. Man benötigt z.B. für eine Linie nur den Anfangs- und den Endpunkt. Alle dazwischenliegenden Punkte werden erst vom Drucker oder Bildschirm "gezeichnet".

Damit ist das Vektor-Format auflösungsunabhängig. Eine Bildvergrößerung verändert die Bildqualität überhaupt nicht. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Größe der Vektor-Dateien.

Wichtige Formate sind AI, CDR, DXF, WMF.

Im Internet kann man Vektor-Grafiken leider nur mit Zusatzprogrammen (Plug-Ins) anzeigen. Die Macromedia Flash Animationen sind dafür ein gutes Beispiel.

Zusammenfassung:

Bitmap-Bilder sind:

Unterteilt in unabhängige Einzelpunkte (Pixel).

Ideal für Fotos und Gemälde.

Nicht auflösungsunabhängig.

Der Standard im Internet.

Vektor-Grafiken sind:

Beschreibungen von geometrische Formen.

Ideal für technische Zeichnungen und plakative Grafiken.

Auflösungsunabhängig.

Nur mit Plug-Ins im Internet zu betrachten.


Zurück zur Übersicht Grafik Kurs

Datenkompression