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Dieses Format erhielt seinen Namen durch die "Joint Photografic
Expert Group". Das Gremium erarbeitet seit 1988 international gültige Standards. Das besondere an JPEG
sind raffinierten Kompressions-Verfahren, um die Dateigröße eines Bildes sehr stark zu verkleinern.
So ist es möglich ein BMP-Bild mit 1 MB auf 0,1 MB zu reduzieren.
Deshalb ist JPEG im Internet das wichtigste Format für Fotografien, da alle 16,7 Millionen Farben des
RGB-Farbraums dargestellt werden können.

Diese Verfahren hat leider auch Nachteile. Die Komprimierungs-Verfahren arbeiten nicht verlustfrei. Es
gehen also bei jedem Speichern Bildinformationen für immer verloren.
Bei sehr starken Komprimierungen entstehen sogenannte "Artefakte".
Das sind kleine, rechteckige Blöcke im Bild. Auch bei einfarbigen Flächen entstehen diese störenden
Artefakte.
Mit JPEG kann man keine transparente Farben bestimmen oder mehrere
Einzelbilder als Animation speichern.
Mit diesen ganzen Nachteilen soll das neue JPEG 2000 entgültig
Schluss machen. Es verspricht noch bessere Kompressionsraten und weniger Artefakte. Aber es wird wohl
noch ein paar Monate dauern, bis die Grafikprogramme (und Digitalkameras) damit umgehen können. |