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Die Bildbearbeitung mit einem Grafikprogramm erfordert immer noch
viel Geduld und Einarbeitung, da Hunderte neuer Funktionen und Begriffe den Einsteiger oft mehr
verwirren, als Ihn zu unterstützen.
Um aber mit diesen Funktionen und Werkzeugen wirklich etwas anfangen
zu können, muss man zuerst ein paar wichtige Eigenschaften der Bildbearbeitung kennen lernen. Das hört
sich mal wieder sehr trocken an, aber es lohnt sich.
Öffnet man ein Foto oder ein Bild in einem Grafikprogramm, dann
besteht es immer nur aus einer Ebene, die auch oft als Hintergrund bezeichnet wird.
Manche Grafikprogramme haben nun die Möglichkeit mehrere neue Ebenen
anzulegen. Das hat den großen Vorteil, dass Änderungen immer nur die aktuelle Ebene betreffen und
fertige Ebenen nicht mehr zerstört werden können.
Ebenen kann man sich als transparente Folien vorstellen, die man
übereinander legen kann. Auf jeder Folie liegt nur ein bestimmter Teil des Bildes, der Rest der Folie
ist durchsichtig.
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 Eine
Holzstruktur als Standard-Hintergrundebene.
Natürlich könnte man nur mit dieser einzelnen Ebene
weiterarbeiten, aber da alle Bilder aus einzelnen Pixel bestehen, verschmelzen alle Änderungen
sofort mit dem Hintergrund und sind danach nicht mehr einzeln zu bearbeiten. |
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 Deshalb
wird hier der Schmetterling als neue Ebene über die Hintergrundebene gelegt.
Die Fläche um den Schmetterling ist transparent und so scheint
die Holzmaserung vom Hintergrund hindurch. Man sieht dem Bild nicht an, aus wie vielen Ebenen es
besteht. |
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 Noch
eine Ebene für einen weiteren Schmetterling. Mit Ebenen ist es auch nachträglich noch möglich ein
Objekt zu verändern oder zu verschieben.
Wollte man den roten Schmetterling in einem Bild ohne Ebenen
wieder entfernen, wäre auch die darrunterliegende Holzmaserung zerstört, die es ja ohne Ebenen gar
nicht mehr geben kann. |
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 Einzelne
Ebenen können auch ausgeblendet oder vertauscht werden.
So kann man bestimmen welche Objekte auf- oder untereinander
liegen. Ohne Ebenen wäre das kaum möglich. Jede Änderung an einem Bild ist endgültig. Nur mit Ebenen
hat man bis zum Schluss Kontrolle über die einzelnen Bildteile. |
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 Hier
haben wir einfach den kompletten Hintergrund ausgewechselt. Auch das ist ohne Ebenen ein fast
unlösbares Problem.
Man kann die Ebenen sogar untereinander mischen, oder die
Transparenz der Ebenen noch nachträglich verändern. Die vielen Möglichkeiten mit Ebenen sind einfach
fantastisch. |
Leider können nicht alle Bildbearbeitungsprogramme mit diesen
praktischen Ebenen-Funktionen aufwarten. Das ist mal wieder eine Preisfrage. |