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Kurs 7 - Kanäle

Ein Grafikprogramm speichert Informationen über Farben eines Bildes in einzelnen Kanälen ab. Die Kanäle kann man sich wie Ebenen vorstellen, die nur für Farbinformationen zuständig sind. Für jede Grundfarbe wird ein Kanal benötigt.

Ein RGB-Bild hat also 3 Farbkanäle pro Ebene. Die Farbinformationskanäle werden beim Öffnen eines Bildes automatisch erstellt.

Ein Bild in 3 verschiedenen Auflösungen.Ein Bild in 3 verschiedenen Auflösungen.Dieses RGB-Bild hat pro Ebene drei Farbkanäle. Der zusätzliche RGB-Kanal (Composite-Kanal) zeigt nur die Summe der drei Einzelkanäle an.

Kanäle können wie Ebenen ein- und ausgeblendet, gemischt und getauscht werden.
Die Informationen werden als Graustufenbilder dargestellt, die auch bearbeitet werden können.

Graustufenbilder können genau 255 Grautöne von Weiß bis Schwarz darstellen. Dabei ist Weiß 100% transparent für die entsprechende Farbe und Schwarz 0% transparent. Ein 50%iges Grau bedeutet auch 50% transparent und so auch 50% der entsprechenden Farbe.

Gute Grafikprogramme beherrschen auch den Umgang mit den sogenannten Alpha-Kanälen. Diese speziellen Kanäle speichern Bildausschnitte (Masken) als Graustufenbild ab. Dies ist für die Bildbearbeitung eine sehr wichtige Funktion. Mehr dazu im nächsten Kapitel.

Zusammenfassung:

Jedes Bild hat je nach Bildtyp einen Satz von Farbkanälen.

Die einzelnen Kanäle enthalten die Farbinformation des Bildes.

Man kann Kanäle ein- und ausblenden, mischen und verschieben.

Der zusätzliche Composite-Kanal zeigt die Summe der Einzelkanäle.

Die Farbinformationen werden in Graustufenbildern dargestellt.


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