Wallpaper  |  Strukturen  |  Zubehör

  Hilfe  |  Impressum  |  Home  

Handylogos  |  CD Cover  |  Grafik Kurs  |  Berühmte Galerien  |  Online Spiele  |  Banner  

Kurs 8 - Masken

Bei der Bildbearbeitung geht es meist um das Erstellen oder Verändern von Bildern. Man möchte z.B. Farben anpassen, die Bildschärfe korrigieren, Staub und Kratzer entfernen oder neue Objekte in das Bild einfügen.

Benutzt man aber eine dieser Funktionen, so ist standardmäßig das ganze Bild davon betroffen und man erhält nicht das gewünschte Ergebnis. Man muss dem Programm also vorher zeigen, welche Bildteile bearbeitet werden sollen.

Diese Bildauswahl gehört zu den wichtigsten Vorarbeiten. Deshalb werden dafür auch viele verschiedene Werkzeuge angeboten. Man kann einen rechteckigen oder einen runden Ausschnitt wählen, man kann mit einem Stift den Ausschnitt frei nachzeichnen oder sogar mit einem Zauberstab den Bereich durch eine Auswahlfarbe bestimmen.

Das Auswählen von Bildteilen wird auch Maskierung genannt. Eine Maske deckt den Bereich außerhalb der getroffenen Auswahl mit Grautönen ab. Nur der Bereich innerhalb der Auswahl bleibt bearbeitbar. Nach der Bearbeitung entfernt man die Maske wieder und kann normal weiterarbeiten. Wichtige Masken können auch separat abgespeichert werden.

Dieses Foto soll nachbearbeitet werden. Zuerst wird der Tennisball eine grüne Farbe bekommen. Standardmäßig ist aber immer das komplette Bild ausgewählt und die Farbänderung würde das ganze Motiv grün färben.

Deshalb ist dazugehörende Maske auch noch ganz weiß. Es gibt keine Bildteile die maskiert sind.

Mit dem Werkzeug Kreisauswahl wird jetzt nur der Tennisball ausgewählt. Je präziser die Auswahl ist, um so präziser wird auch das Ergebnis sein. Man erkennt eine Auswahl an der gestrichelten Linie.

Die Maske zeigt deutlich den bearbeitbaren weißen Bereich und den schwarzen maskierten Bereich an.

Jetzt soll noch der Hintergrund unscharf gemacht werden. Dafür nutzt man eine Funktion, die eine bestehende Auswahl umkehrt.

Die Maske wird also invertiert. So wird der gesamte Hintergrund, außer dem Tennisball bearbeitbar. Mit einer Weichzeichnungs-Funktion kann man jetzt die Auswahl bearbeiten.

Hier das Ergebnis. Der Tennisball hat seine grüne Farbe bekommen und der Hintergrund ist unscharf geworden, um mehr Bewegung zu vermitteln.

Die Maske wird jetzt wieder entfernt und das ganze Bild kann weiterbearbeitet werden. Als Beispiel wird ein Filter auf das ganze Bild angewendet.

In Bildarchiven und Bild-Kollektionen liest man oft von freigestellten Bildern und Alpha-Kanälen. Das hört sich kompliziert an, ist es jetzt aber nicht mehr. Freistellen bedeutet, dass außerhalb einer Auswahl alles transparent gemacht wird und so ein "freies" Objekt übrig bleibt. Durch diese Vorarbeit wird es dann einfach, Objekte in andere Bilder einzufügen.

Der Tennisball wird ausgewählt

Der Tennisball wird freigestellt

Der Tennisball wird in einem anderen Bild eingesetzt

Masken werden immer als Graustufenbilder gespeichert. Dieser Bildtyp kann genau 255 Grautöne von Weiß bis Schwarz darstellen. Dabei ist Weiß 100% transparent und Schwarz 0% transparent. 50% Grau bedeutet auch 50% transparent.

Masken sind also "fast" normale Bilder, die natürlich auch bearbeitet werden können. Mit hellen Grautönen kann man eine Auswahl vergrößern und mit dunklen Grautönen einschränken. Man kann auch abgestufte Grautöne benutzen, um die harten Ränder an den freizustellenden Objekten zu vermeiden.

Zusammenfassung:

Masken werden benutzt, um bestimmte Bildteile bearbeiten zu können, ohne den Rest des Bildes zu beeinflussen.

Die Auswahl eines Bildteiles erzeugt immer auch eine Maske, die als Graustufenbild abgespeichert wird.

Masken können mit verschiedenen Malwerkzeugen bearbeitet und getrennt abgespeichert werden.

Mit so genannten Alphakanälen werden Bildobjekte freigestellt, um Sie in anderen Bildern wieder einzusetzen.


Zurück zur Übersicht Grafik Kurs

Werkzeuge