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Die meisten Bilder aus Digitalkameras und Scannern können durch die
Nachbearbeitung mit einem Grafikprogramm noch verbessert werden. Das geschieht normalerweise in mehreren
Arbeitsschritten.
Zuerst optimiert man die Licht- und Schattenbereiche (Tonwertumfang)
eines Bildes. Dies garantiert scharfe Details im gesamten Tonwertbereich.
Für die Bildanalyse werden die Bildpunkte (Pixel) je nach
Helligkeitsbereich in 3 Gruppen unterteilt: Schatten, Mitteltöne und Glanzlichter. Diese Tonwerte lassen
sich grafisch in einem sogenannten Histogramm darstellen.
Dabei wird die Häufigkeitsverteilung der Helligkeitswerte eines
Bildes dargestellt. An der X-Achse kann man die Helligkeit ablesen und an der Y-Achse die Häufigkeit der
Pixel mit diesem Tonwert. So erkennt man sofort in welchen Bildbereichen eine Tonwertanpassung nötig
ist.
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 Diese
Bild wurde unterbelichtet. Die Tonwert-Schwerpunkte liegen im dunklen Bereich. Es fehlen wichtige
Mitteltöne und es gibt fast keine Pixel im hellen Bereich. Dadurch fehlen die Details. Das Bild
wirkt blass und unscharf. |
Bei der Tonwertanpassung wird der dunkelsten Stelle im Bild Schwarz
zugeordnet und der hellsten Stelle Weiß. Danach werden die Mitteltöne neu berechnet und so der gesamte
Tonwertumfang vergrößert. Die Auswirkungen dieser Funktion auf die Bildqualität ist bemerkenswert.
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 Das
Bild nach der Korrektur (Tonwertspreizung). Die Tonwerte wurden neu berechnet. Das Bild hat deutlich
mehr Schärfe und Brillanz. |
Viele Grafikprogramme bieten auch eine automatische Tonwertanpassung.
Diese Funktion ist mit Vorsicht einzusetzen, da nicht alle Bilder eine Normalverteilung nötig haben
(z.B. Nachtaufnahmen). Die manuelle Methode ist immer präziser. |