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Nach der Tonwertanalyse sollte man die Farbbalance eines Bildes
korrigieren, um Farbstiche (Farbverschiebungen) zu beseitigen oder die Farbsättigung zu korrigieren. Mit
dem Farbkreis können Sie voraussagen, wie sich eine Änderung in einer Farbkomponente auf andere Farben
auswirkt.

Man kann z. B. die Stärke einer Farbe in einem Bild verringern, indem man die Stärke der
Komplementärfarbe im Farbkreis erhöht und umgekehrt.
Gleichermaßen kann man eine Farbe verstärken oder abschwächen, indem
man die beiden benachbarten Farben im Kreis verstärkt oder abschwächt, oder an die entsprechende
Komplementärfarbe anpasst.
Jedes Grafikprogramm bietet für diese Korrektur je nach Aufgabe und
Bildtyp verschiedene Funktionen an (z.B. Farbbalance, Farbkorrektur, Farbtonkorrektur).
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Dieses
Foto hat einen "Rotstich" (Farbverschiebung nach Rot)
Für eine Farbkorrektur kann man den roten Farbanteil verringern,
oder die Komplementärfarbe Blau erhöhen. Auch eine Abschwächung der benachbarten Farben Magenta und
Gelb bewirkt eine Abschwächung des Rotwertes. |
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Dieses
Foto hat einen "Grünstich" (Farbverschiebung nach Grün)
Für eine Farbkorrektur kann man den grünen Farbanteil
verringern, oder die Komplementärfarbe Magenta erhöhen. Auch eine Abschwächung der benachbarten
Farben Cyan und Gelb bewirkt eine Abschwächung des Rotwertes. |
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Dieses
Foto hat einen "Blaustich" (Farbverschiebung nach Blau)
Für eine Farbkorrektur kann man den blauen Farbanteil
verringern, oder die Komplementärfarbe Gelb erhöhen. Auch eine Abschwächung der benachbarten Farben
Magenta und Cyan bewirkt eine Abschwächung des Rotwertes. |
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Das
Foto mit einer ausgewogenen Farbbalance nach der Farbkorrektur.
Wichtig zur Farbanalyse ist auch ein korrekt eingestellter
Bildschirm. Hierbei helfen Farbmanagementsysteme, die meist Bestandteil der Grafikprogramme sind.
Dabei werden Scanner, Bildschirm und Drucker perfekt aufeinander eingestellt. |
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